Britta Schopf
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Portraits – In Animas Gesicht geschaut In den Portraits hat die Künstlerin zu zeigen und zu verdeutlichen versucht, wen sie hinter der
Person des Portraitierten entdeckt hat – jenseits der Selbstproduktion und der Selbstdarstellung.
Teil des Schaffensprozesses waren eigens dafür hergestellte Fotografien – kurze Einblicke
ins Innere, Charakterschnappschüsse, fotografierte Selbstoffenbarungen und für die
Fotografierten: Selbstbegegnungen.

Die Portraits schließlich sind Rückprojektionen, Spiegelungen, gemalte Menschenkenntnis.

Sobald die Persona aber wieder schützend vors Gesicht gehalten wird und somit die Mechanik
der Verstellung wieder in Gang gekommen ist, zeigt sich die stereotype Reaktion vieler
Portraitierter auf das eigene Bildnis: in der Ablehnung der eigenen Fremddarstellung tut sich
das Spannungsfeld auf, das zwischen Fremd- und Selbstbild besteht.


Text von Johannes Lauer
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